Bildung

Das Ziel von Bildung

Das Ziel von Bildung ist nicht die Anhäufung von Wissen. Das Ziel von Bildung ist nichts statisches, das es zu erreichen gibt. Ein Ziel zu verfolgen, ist nicht das Ziel von Bildung.

Das Ziel von Bildung ist es, eine neugierige, offene und mutige Haltung zu entwickeln. Bildung ist eine dynamische, sehr individuelle und zutiefst persönliche Erfahrung, die von automatischen Handlungen weg, und hin zur De-konditionierung des eigenen Geistes führen kann. Die Bildung des Herzens mündet in Liebe und Empathie, führt zu Spontanität, Flexibilität, Kreativität und Vertrauen in das eigene Handeln. Das Ziel von Bildung ist Selbstbestimmung und das Handeln aus dem Herzen und dem Verstand heraus.

Wir bilden uns, indem wir lernen, Verantwortung zu übernehmen, für unsere eigene Wahrnehmung, unsere Gedanken und unsere Gefühle.

„Lausche mit dem Herz, dann wirst du verstehen“
(Großmutter Weide, Pocahontas)

„Der Geist verbeugt sich vor der Weisheit des Herzens.“

Bildung mit Isabel

Ich möchte in erster Linie die Freude am Erleben weitergeben, sowie unkonventionelle und ungewöhnliche Methoden zur Persönlichkeitsentwicklung, als auch Selbst- und Fremderfahrung durch achtsames und liebevolles Lernen.

In unserer Gesellschaft wird dem geistigen Wissen, wesentlich mehr Bedeutung beigemessen als der Weisheit unseres Herzens. Wir leben unter dem ständigen Leistungsdruck, den wir uns selber machen und erlauben uns nur selten einen Moment der Akzeptanz und Ruhe. Getrieben von dem Gefühl, alles wissen, alles kennen und alles gesehen haben zu müssen, laufen wir von A nach B. Wir haben Angst etwas zu verpassen oder nicht mehr mithalten zu können, und verstehen Bildung oft als einen Prozess des Anhäufens.

Ich wünsche mir, dass wir alle verstehen, dass alles Wissen bereits in uns vorhanden ist. Dass der Weg uns nicht von uns weg, sondern zu dieser Weisheit in uns hinführen sollte. Wenn wir unserer Intuition vertrauen und unsere Körpersignale verstehen lernen, dann kommen wir aus dem ständigen ‚tun‘ heraus und können es genießen, einfach nur zu ‚sein‘. In diesem Zustand lässt sich wahres Wissen bilden, wir können bewusst auswählen was wir erfahren wollen, was wir wann lernen wollen und was nicht. Was für unser Leben relevant ist und was nicht. Wir lernen den Autopiloten abzuschalten, nicht mehr getrieben zu sein vom Außen, Klarheit und Selbstbestimmung in unser Leben zu integrieren.

Vor allem junge Erwachsene können so lernen, sich selber zu vertrauen. Einen Zugang zu finden zu ihrer kreativen Schöpferkraft sowie zu ihrem Inneren Zuhause.

Der Schwerpunkt meiner Bildungsarbeit liegt auf der Praxis der Achtsamkeit. Erst das achtsame hinschauen macht es uns möglich, aus uns heraus zu agieren und Situationen in einem wärmeren Licht zu sehen. Die Praxis der Achtsamkeit holt uns in den gegenwärtigen Moment und lässt uns von dort aus Handeln. Dadurch lösen sich Ängste um die Zukunft auf und wir sind bereit für Veränderung und Fortschritt.

Nur wer meint, festhalten zu können, der leidet. Wer sich in den Strom wirft, wird getragen. Wer weiß, dass nichts dauert, hält sich an die Wandlung.

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